Mortal Online - Rassen - Khuriten

KhuritenDie Khuriten in Mortal Online sind ein Nomadenvolk, das in den Myrland Steppen beheimatet ist. Jedes Jahr ziehen sie weiter auf neues Weideland. Ausgenommen ist die Siedlung Morin Khur, die die einzige feste Siedlung ist.
Bekannt sind die Khurite auch als besten Reiter der Welt. Somit spielen auch ihre Pferde und Mammnuts eine wichtige Rolle in ihrer Kultur und ihrer Gesellschaft.

Die Geschichte zwischen den Khurite Stämmen wird von Bürgerkriegen und Konflikten bestimmt. Eine große gemeinsame Khurite Nation gab es noch nie, jedoch besteht die Tradition sich alle vier Jahre für Handel, Hochzeiten und Wettkämpfe zu treffen.



Seit dem Zusammenschluss der Stämme vereinen sich die Khurite immer mehr. Grund für die Zusammenarbeit ist der Druck der Orks aus dem Nordosten und der reptilischen Völker aus dem Süden. Im Westen liegt außerdem das Reich der Tindremic und im Norden sind die Húergar.

 

Das Leben in den Khuritenstämmen


Jeder Stamm wird von einem Mogul angeführt, der nur männlich sein kann. Ein Mogul hat oft mehrere Ehefrauen. Die erste Ehefrau des Moguls, auch Hatun genannt, hat den Status einer Königin und wird sehr in ihrem Stamm respektiert. Sie ist auch fähig einen Stamm zu führen, sollte ein Mogul sterben, bevor ein neuer ausgewählt werden kann.
Die spirituellen Führer oder Schamanen des Stammes sind die Angaq, die einen großen Einfluss auf den Stamm haben. Ihre Aufgaben sind die Vorhersagen, Verzauberungen, Musik und außerdem sind sie für die Kommunikation zwischen dem Stamm und dem Stammestotem, dem Tier Miigi, verantwortlich.

Die Khuriten in Mortal Online


Die auffälligsten äußeren Merkmale der Khuriten sind ihre mandelförmigen Augen und ihre Hautfarbe, die von einem dunklen Braun bis hin zu einem Rot variiert. Bärte lassen sich nur die älteren Khurites wachsen, aber selbst die bleiben oft ohne jegliche Gesichtsbehaarung.
Die einheimischen Khurites haben eine gute Konstitution und sind es gewohnt in der Steppe zu leben, in der es hohe Temperaturschwankungen gibt und Wasser kaum vorhanden ist. Um die Temperaturschwankungen und das wechselhafte Wetter zu bewältigen, nutzen sie verschiedene Pasten aus Tierfetten und Kräutern. Durch diese Pasten erhielten sie einen „stinkenden und unsauberen“ Status in anderen Gesellschaften. Das Gegenteil beweisen sie jedoch durch ihre Hygiene, denn Stammesmitglieder schwimmen oft in den salzigen Seen oder nehmen im Winter ein Dampfbad. Denn Schwimmen lernen alle Khurite in ihren frühen Kinderjahren.

Die meisten Khurites haben auch heilige Tattoos, sogenannte Tamko, die sie in ihre Haut einritzen. Mit ihrem ersten Tattoo kennzeichnen sie ihren Übergang von der Kindheit zum Erwachsenen. De darauf folgenden Tamkos zeigen ihren Status, Rang und ihre Errungenschaften in ihrem Stamm. Männer und Frauen haben an unterschiedlichen Stellen ihre Tattoos. Die meisten Tattoos haben die Männer im Gesicht, auf ihrer Pobacke und ihren Ärmen. Frauen hingegen haben ihre Tattoos eher auf den Lippen, auf dem Kinn und ihrem Bauch, wobei die Stellen von Stamm zu Stamm variieren.

Technologie und Kultur der Khuriten


Wegen ihrem Leben in der Steppe haben sie sich auf primitive Ressourcen und Werkzeuge spezialisiert. Die Khurite benutzen nicht viel Metall, jedoch beherrschen sie die wenigen, die sie benutzen, perfekt.
Der Kompositbogen, der so genannte Ikil, sieht vielleicht seltsam aus, jedoch braucht es bis zu einem Jahr einen herzustellen. Der größte Bogen den sie benutzen ist der Mor-Ikil, den sie zum Jagen von Mammuts benutzen. Diese Bögen sind außerordentlich groß, überragen oft in ihrer Größe den Schützen und zum Spannen des Bogens wird eine Kraft benötigt, die dem Anheben mit zwei Fingern eines ausgewachsenen Mannes gleicht.
Die typische Lederausrüstung eines Khurite ist äußerst flexibel, beständig und in Hitze sowie Kälte brauchbar. Außerdem besitzen die Rüstungen Metallplatten, die einen besseren Widerstand gegen Pfeile erzeugen.
Das Leben in der Steppe braucht meist erfahrene Handwerkskunst und verlässliche Werkzeuge. Die meisten erkennen diese hohe Handwerkskunst erst wenn sie die rituellen Kleider und die Musikinstrumente der Khurite sehen.

Musik ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur. Sie hat sowohl einen einzigartigen schamanistischen als auch einen sozialen Wert. Unter den bekanntesten Liedern sind ihre ewig andauernden Lieder, die Urtunye. In diesen Lieder wird jede Silbe des Textes sehr lang in ihrer Dauer verlängert. Ein weiteres Beispiel ihres spezialisierten Gesangs ist das „Gurgeln-Singen“. Bei diesem Gesang schaffen es die besten Sänger bis zu drei verschiedene Tonhöhen gleichzeitig zu erzeugen.
Ihre Instrumente reichen von Trommeln, über Tamburins bis hin zu Flöten. Außerdem haben sie ein so genanntes Mornur. Das ist ein Mammutfangzahn, dem man überragende Magische Kräfte nachsagt.

Bei wichtigen Anlässen versammelt sich der Stamm zu den tänzerischen Ritualen Yange, bei dem sie mit Hilfe des Krautextrakts Yage und ihrer Musik in einen Trance verfallen, um das Geistreich zu kontaktieren.